Multi Titel
Ich finde es echt interessant wie sich alle rund um das Zeit Feature verrückt machen. Da kickt die Fomo echt hart.
Dabei ist es de facto total simpel.

30 Tage Zeit seine Familie zu retten.
Rettet man seine Familie innerhalb dieser 30 Tage -> Spiel zu ende.

Rettet man seine Familie nicht innerhalb dieser 30 Tage -> Läuft das spiel einfach unendlich weiter und man rächt seine Familie.

Ist doch einfach das Sinnigste wenn man wirklich ALLES sehen möchte:
Bevor man seine Familie versucht zu retten (was zu jedem Zeitpunkt möglich ist, auch an Tag 1) ein Speicherpunkt anzulegen.
Dieses eben zu tun, und danach den Spielstand zu laden, alles was man will zu erledigen und das alternative Ende zu sehen.

Also irgendwie... viel Wind um nichts.
Find das Konzept mega erfrischend das man der Hauptstory somit Gewicht ereilt.
Und verstehe auch warum sie das gemacht haben. Weil wie oft war die Kritik in Witcher 3: "Du sollst deine "Tochter" retten, Gerald macht erstmal alles mögliche..." ? :D
 
Die 30 Ingametage sind definitiv nicht zu wenig, eigentlich reichen auch 20 locker. Es macht auch kaum Sinn "alles" zu machen, viele Sachen ähneln sich ohnehin und Ziel ist es in dieser Zeit gewisse Vorbereitungen zu treffen.
Trotzdem könnte man es den Usern überlassen. Meine Frau z.B. macht gerne alles auch wenn es sich doppelt oder ähnelt. Sie mag das inhalieren und so erleben wie sie es gerne hat. Seit dem Mod ist sie da viel entspannter.
 
Find das Konzept mega erfrischend das man der Hauptstory somit Gewicht ereilt.
Und verstehe auch warum sie das gemacht haben. Weil wie oft war die Kritik in Witcher 3: "Du sollst deine "Tochter" retten, Gerald macht erstmal alles mögliche..." ? :D
Zum einen Das, zum anderen aber auch ... hatte TW3 nicht auch das Problem, das man für viele Quests einfach zu stark war, wenn man alles mitgenommen hat? Wenn du durch die Begrenzung nicht absolut overlevelt werden kannst, wäre das auch wieder eine Schwachstelle die man ausgemerzt hat.

Trotzdem könnte man es den Usern überlassen. Meine Frau z.B. macht gerne alles auch wenn es sich doppelt oder ähnelt. Sie mag das inhalieren und so erleben wie sie es gerne hat. Seit dem Mod ist sie da viel entspannter.
Ja mag sein, aber das Spiel verfolgt hier eben eine andere Philosophie. Bin eigentlich kein Fan davon Mechaniken auszuhebeln.
Klopf deiner Frau einfach bisschen auf die Finger und lass ihr das eine Lehre sein.^^
 
Ja mag sein, aber das Spiel verfolgt hier eben eine andere Philosophie. Bin eigentlich kein Fan davon Mechaniken auszuhebeln.
Klopf deiner Frau einfach bisschen auf die Finger und lass ihr das eine Lehre sein.^^
Ich verstehe auch den Sinn dahinter und sie auch :) Aber sie mag es einfach gemütlich alles zu machen. Ist ja nichts dadurch kaputt. Für den ersten Run spielt sie es so und beim zweiten stellt sie es wieder ab.
 
Bei mir wäre es genau umgekehrt. Erster Run nach Entwicklervorgabe und zweiter dann vielleicht mit Mod, aber selbst beim zweiten Run sehe ich da keine Notwendigkeit, da ich ja im zweiten Run getrost alles ignorieren kann, was ich im ersten erledigt habe
 
Ich war mit meinem erreichten Ende zufrieden. Werde keinen zweiten Durchgang starten. Bei so großen Games habe ich da meistens wenig Lust drauf und es wird mir schnell langweilig. Ich warte auf Teil 2. :Biggrin:
 
Bei so großen Games habe ich da meistens wenig Lust drauf und es wird mir schnell langweilig. Ich warte auf Teil 2. :Biggrin:
hehe geht mir genauso!

Aber das auch typisch ich. Wenn ich bei einem Spiel lese, dass es mehrere Enden und Entscheidungsmöglichkeiten hat, bin ich immer gleich erst „Boa yeah, wie cool! 😍“ und wenn ich es dann spiele, denke ich im dritten Viertel des ersten Runs schon „Boa hoffentlich endet es gleich, will endlich mal zum nächsten Game“ :Fresse:
 
Mich lächeln schon das neue Silent Hill und Control an... was soll ich sagen... :D
Da ich aber auch immer mal wieder Phasen habe wo ich auch ältere Games noch mal raus krame, ist das an sich aber auch nicht das Problem, eher Motivation : Ah in dem Game gibt es noch was zu sehen was ich nicht kenne.
 
"Quests und sogar das Erlernen bestimmter Fähigkeiten lassen in „The Blood of Dawnwalker“ die Zeit verstreichen, während das Erkunden der offenen Welt nicht an der Uhr dreht. Doch während man im Prolog tatsächlich nicht alle Aufgaben erledigen kann, sind die späteren Inhalte gut machbar. Doch das war nicht immer so.
Auf die Frage von Eurogamer, ob man den entspannteren Ansatz als Reaktion auf die ersten Bedenken nach der Ankündigung gewählt habe, antwortete Tomaszkiewicz offen: „Natürlich! Zuerst hatten wir eine restriktivere Zeit, in der es schwieriger war, das Spiel durchzuspielen, aber nach all den Stimmen, noch vor der Veröffentlichung, wussten wir, dass das ein Problem sein kann, und haben es so neu ausbalanciert, dass den Leuten ein Puffer gegeben wird, damit sie keine Angst davor haben.
Den Prolog habe man jedoch bewusst beibehalten, um den Spielern die Vision zu zeigen."
 
12 Tage über ...
Kann schon zwischen 4 Enden aussuchen.
Ohne zu Spoilern:
1. Alleine hingehen.
2. Alleine weg gehen.
3. mit einer Gruppe hingehen
4. mit einer Person hingehen

Habe quasi nur Quests bisher gemacht. Also keine Bildstöcke repariert, keine Camps gecleant oder "geister" Aktivitäten gemacht.

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Na damit geht man ja quasi alle "Problem" Punkte an. Super.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe das Spiel nach gut 45 Stunden beendet, mit 7 Resttagen. Und damit war ich mehr als stark genug um am Ende ohne Respawn alle Gegner zu besiegen.
Habe auch sämtliche Quests erledigen können, aber nicht alle Aktivitäten wie z.Bsp. irgendwelche Bildstöcke suchen, das ist aber auch irgendwie unwichtig.

Aber super Spiel, tolle Geschichte, gibt dem Spieler das Gefühl dass er als zunächst unbedeutender Charakter einen gewissen Ruf aufbauen kann und wichtig wird. Die Geschichte ist wirklich fesselnd und motiviert auf jeden Fall. Die Quests vielseitig und gut erzählt. Das Kampfsystem macht Spaß, aber die Gegnervariation gering. Konkret zwei Quests haben mich genervt, ohne zu spoilern: Ich mag es nicht wenn Spiele, speziell in einem RPG wo man ja auflevelt, sich aufrüstet usw plötzlich ohne Gear bzw individuellen Fähigkeiten irgendwo hinschickt, das ist irgendwie demotivierend.

Die Spielwelt ist nichts Besonderes, aber tut was sie soll, gibt wenige Locations mit Aha Effekten. Weglaufen von bestimmten Gegnern (speziell Wölfe und Wildschweine) ist ziemlich nervig, die Tiere sind nicht schwer, aber haben zu viel HP und solche Kämpfe machen wenig Spaß und dauern relativ lang.

Wenig verständlich dass so ein Spiel ohne HDR Support bzw Ultrawide Cutscenes erscheint, am PC gab es keine 2 Tage nach Release all diese Sachen gemoddet. Und auf den Konsolen kann man nicht einfach RTX HDR oder RenoDX HDR installieren.

Wertung würde ich zwischen 80 und 85 geben. Das Studio hat wirklich viel Potential!
 
Wertung würde ich zwischen 80 und 85 geben. Das Studio hat wirklich viel Potential!
Man liest echt fast nur Positives zum Game. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass das ein Erstlingswerk ist von einem recht kleinen Studio. Zugegeben alle Veteranen, aber doch ziemlich beachtlich. Mal sehen, wie sie ihren finanziellen Erfolg nun in was weiteres stecken werden.

Denke, dass die Franchise sehr viel Potenzial hat. Selbst ein Witcher brauchte drei Anläufe bis zum Meisterwerk und hier ist der erste Teil schon anscheinend nah einem Witcher 3. Ein Blood of Dawnwalker 3 müsste der Logik nach übertrieben dope werden.

Ich freue mich sehr, dass mal endlich ein gutes Vampir RPG erschienen ist.
 
Man liest echt fast nur Positives zum Game. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass das ein Erstlingswerk ist von einem recht kleinen Studio. Zugegeben alle Veteranen, aber doch ziemlich beachtlich. Mal sehen, wie sie ihren finanziellen Erfolg nun in was weiteres stecken werden.
Ja langsam kitzelt mich auch die Neugier, wird vielleicht mein Spiel für zwischen den Feiertagen im Dezember. Da passt es auch stimmungstechnisch gut hin.

Denke, dass die Franchise sehr viel Potenzial hat. Selbst ein Witcher brauchte drei Anläufe bis zum Meisterwerk und hier ist der erste Teil schon anscheinend nah einem Witcher 3. Ein Blood of Dawnwalker 3 müsste der Logik nach übertrieben dope werden.

Ich freue mich sehr, dass mal endlich ein gutes Vampir RPG erschienen ist.
Da tust du Witcher 1 und 2 aber unrecht. Das sind brachiale Spiele zu release gewesen, beide auch mit >=85% Wertungen. Witcher 3 ist nochmal besser gewesen, aber wenn Blood of Dawnwalker "nur" fast ein Witcher 3 ist, ist es schlechter als Witcher 3. Weil das heute viele Dinge nicht mehr wirklich gut mach, die vor 10 Jahren top waren.

Aber das Potential ist auf jeden Fall da und von allem was ich gehört habe, scheint die Welt ja viele Möglichkeiten zu bieten wohin es geht.
 
Da tust du Witcher 1 und 2 aber unrecht. Das sind brachiale Spiele zu release gewesen, beide auch mit >=85% Wertungen. Witcher 3 ist nochmal besser gewesen, aber wenn Blood of Dawnwalker "nur" fast ein Witcher 3 ist, ist es schlechter als Witcher 3. Weil das heute viele Dinge nicht mehr wirklich gut mach, die vor 10 Jahren top waren.
Natürlich, stimmt. Mir ging es jetzt auch nicht wirklich um den Vergleich Witcher/Blood of Dawnwalker, sondern vielmehr, welche Progression zu erwarten ist mit den nächsten Teilen.

Davon ab, ein „fast Witcher 3“ hinzubekommen haben die allermeisten Studios in der Größenordnung nicht mal ansatzweise geschafft. Witcher 3 war seiner Zeit einfach sehr weit voraus und ist ja selbst heute noch spielenswert
 
Natürlich, stimmt. Mir ging es jetzt auch nicht wirklich um den Vergleich Witcher/Blood of Dawnwalker, sondern vielmehr, welche Progression zu erwarten ist mit den nächsten Teilen.

Davon ab, ein „fast Witcher 3“ hinzubekommen haben die allermeisten Studios in der Größenordnung nicht mal ansatzweise geschafft. Witcher 3 war seiner Zeit einfach sehr weit voraus und ist ja selbst heute noch spielenswert
Ja.
Aber auch gut, dass es ein Remake bekommt, wenn man es nochmal spielen will :D
 
10 Resttage über.
Alle Quests gemacht.
Knapp 30h auf der Uhr.

Map sogar noch abgelaufen ob sich irgendwo noch Quests verstecken, aber außer Banditen Camps, Rituale und kaputte Bildstöcke nichts mehr übrig. Und ja , hätte ich die immer gleichen Sachen gemacht, hätte die Zeit nicht gereicht.

Geht also locker.
Nur das komplette map cleanen nicht, zumindest nicht, wenn man seine Family tatsächlich retten möchte.

Schade dass die Devs schon gesagt haben das sie im Nächsten Teil auf das Zeit Feature verzichten. Hat mich sehr dazu animiert eben nur das zu machen was ich auch machen möchte und wichtig für die Story empfinde.

Eines der wenigen OW Games wo ich beim abspann dachte „schade, hätte gern noch mehr davon“ statt „schön das es durch ist“ oder gar „endlich ist es durch“.
 
Es würde sich eine Sache anbieten, aber die wäre jetzt ein massiver Spoiler. Sollte jeder nach dem abspann verstehen was ich meine.

Ansonsten wäre es auch denkbar das Entscheidungen und Quests zeitlich überlappen (ähnlich wie hier im Prolog) womit sie ja eine „Vision“ geben wollten.
 
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